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Hilf den Vögeln

MEINST DU, UNSERE FRÜHLINGSBOTEN SIND BEDROHTE VOGELARTEN?
Obwohl die meisten unserer Frühlingsboten häufige europäische Vogelarten sind und sie beinahe überall in großer Zahl vorkommen, sind auch sie durch manche Gefahren bedroht. Der Bestand des Weissstorchs zum Beispiel ging während des 20. Jahrhunderts stark zurück. Der Grund waren neben Klimaveränderugen hauptsächlich die Trockenlegung von Feuchtgebieten und die Anwendung von Gift in der Landschaft.
IST ES MÖGLICH; DASS DIESE ARTEN EINES TAGES GANZ AUS EUROPA VERSCHWINDEN?
Wenn sich die Menschen nicht um diese Arten kümmern, und auch nicht um die Lebensräume, in denen sie vorkommen, dann könnten diese beliebten und interessanten Vögel tatsächlich eines Tages aus unseren Städten und unserer Landschaft verschwinden. Intensive Landwirtschaft, Trockenlegung von Feuchtgebieten und die Klimaveränderung durch den Treibhauseffekt können unseren Frühlingsboten und anderen heute noch häufigen Vogelarten sehr gefährlich werden. Natur- und Vogelschutz sind heute sehr wichtig, wenn wir auch morgen und übermorgen noch die Wunder der belebten Natur erfahren wollen.
WAS KANN ICH TUN, UM DIESEN VÖGELN ZU HELFEN?
Jeder kann mithelfen, egal wie alt, z.B. indem du örtliche und nationale Naturschutzaktivitäten unterstützt, einen Nistkasten baust oder Vögel im Winter in deinem Garten fütterst. Schau nach, was Du für die einzelnen Vogelarten tun kannst, indem du auf die Bilder der Arten am oberen Rand dieses Kastens klickst.
Weissstorch
Der Weissstorch ist eine von 50 Vogelarten, die in der Schweiz durch gezielte Artenförderungsprogramme geschützt werden. Der Schweizer Vogelschutz setzt diese Programme zusammen mit der Schweizerischen Vogelwarte um.
Weitere Informationen: www.birdlife.ch/artenfoerderung
Rauchschwalbe
Die Rauchschwalbe ist auf offene Ställe und Scheunen angewiesen, um ihre Nester im Inneren anzulegen. Hier ist vor allem die Information der Landwirte wichtig, um solche Nistmöglichkeiten zu erhalten. Vielleicht könnt ihr in der Klasse oder der Schule ein Informationsprojekt über die Rauchschwalbe starten (z.B. eine Ausstellung aufbauen, die öffentlich zugänglich ist und zu der ihr auch die Landwirte einlädt).
Im Gegensatz zur Rauchschwalbe nistet die Mehlschwalbe aussen am Gebäude. Ihr kann mit dem aufhänden von künstlichen Schwalbennestern geholfen werden. Sie findet in unserer zubetonierten Landschaft nähmlich kaum noch lehmige Pfützen, in denen sie das Material für den Nestbau hohlen kann.
Hilfe für die Rauchschwalbe: www.birdlife.ch/pdf/rauchschwalbe.pdf
Hilfe für die Mehlschwalbe: www.birdlife.ch/pdf/mehlschwalbe.pdf
Mauersegler
Der Mauersegler ist eine von 50 Vogelarten, die in der Schweiz durch gezielte Artenförderungsprogramme geschützt werden. Der Schweizer Vogelschutz setzt diese Programme zusammen mit der Schweizerischen Vogelwarte um.
Weitere Informationen: www.birdlife.ch/artenfoerderung
Dem Mauersegler kann geholfen werden, in dem seine Brutnischen an Gebäuden erhalten werden oder spezielle Nistkästen für in aufgehängt werden. Dies könnte ein Projekt deiner Schule werden in Zusammenarbeit mit einer lokalen Sektion des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz.
Kuckuck
Der Kuckuck ist eine von 50 Vogelarten, die in der Schweiz durch gezielte Artenförderungsprogramme geschützt werden. Der Schweizer Vogelschutz setzt diese Programme zusammen mit der Schweizerischen Vogelwarte um.
Weitere Informationen: www.birdlife.ch/artenfoerderung
Bienenfresser
Der Bienenfresser erreicht in der Schweiz die nördliche Grenze seines Verbreitungsgebietes und kommt nur in wenigen Paaren bei uns vor. Die Schweiz trägt für diese Art keine grosse Verantwortung. Viel wichtiger ist es, sie in Südeuropa zu schützen. 
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