Mauersegler

Der Mauersegler ist einfarbig dunkelbraun, scheint aber gegen den Himmel gesehen schwarz. Er hat lange, sichelförmige Flügel und einen kurzen, gegabelten Schwanz. Man könnte ihn mit einer Schwalbe verwechseln, Segler halten aber ihre Flügel im Flug immer gestreckt. Man kann sie auch nie landen sehen – ausser sie gehen zu ihren Nistplätzen.
Mauersegler sind aussergewöhnliche Vögel, auch was ihre Langlebigkeit betrifft – sie können bis zu 21 Jahre alt werden, was sehr alt ist für einen so kleinen Vogel.
Mauersegler sitzen nie auf Telefonleitungen, wie das etwa Schwalben tun. In Städten siehst du sie gegen Abend vielleicht in Gruppen um die Hausdächer ziehen, in horrendem Tempo und begleitet von schrillen Rufen. Der Mauersegler ist ein ausgezeichneter Flieger, er verbringt fast sein ganzes Leben in der Luft. Er schläft sogar in der Luft und landet nur zum Brüten.

Wie kann der Mauersegler von der Rauchschwalbe unterschieden werden?
Der Mauersegler ist grösser als die Schwalben, seine Flügel sind länger und eindeutig schmaler. Die Flügel des Mauerseglers sind stets ganz steif und werden während dem Flug nicht an den Körper angelegt - die Rachschwalbe kann dies machen. Zudem ist beim Mauersegler der Schwanz wesentlich kürzer als bei der Rauchschwalbe.
Anwesenheit der Mauersegler in der Schweiz
Die meisten Mauersegler treffen in den letzten Apriltagen in der Schweiz ein. Vereinzelt können auch schon Anfang April Tiere beobachtet werden.
Der Wegzug im Herbst findet von Mitte Juli bis Mitte August statt. Die in der Schweiz brütenden Mauersegler verschwinden praktisch alle gleichzeitig in den letzten Julitagen oder ersten Augusttagen.
Dier verwandten Alpensegler treffen früher in der Schweiz ein: in der Regel Ende März. Ich Abflug im Herbst findet etwas später statt als bei den Mauerseglern: Alpensegler verlassen die Schweiz zwischen September und Mitte Oktober. Alpensegler halten sich also im Schnitt 2 Monate länger in der Schweiz auf als Mauersegler.